Marc-anter Montag

Juli 17, 2007

Sorry, schlechtes Wortspiel, ich weiß :-) Konnte ich mir aber trotzdem nicht verbeissen :-)

Eigentlich wollten Jules und ich Marc gestern abend einfach mal ein bisschen was vormachen lassen, damit er sich an die Situation gewöhnt, vor den Augen aller zu zeigen, was er kann. Dann hat er uns dermaßen überrascht, dass wir einfach immer weiter gemacht haben, und ehe wir uns versahen waren wir durch das Programm für den 5. Kyu durch, samt Kokyo ho und Fallschule vorwärts, rückwärts und hart :-)

Marc, dein regelmäßiges Trainig hat sich augenscheinlich ausgezahlt - gut gemacht gestern! Herzlichen Glückwunsch zum Gelbgurt (nicht vergessen: ich brauche noch deine Gürtellänge)! Mit dem Feiern müssen wir dann eben bis nächste Woche warten.

Sonja

Einer geht noch…

Juli 10, 2007

…also, noch ein Blog-Eintrag zur Prüfung. Hier kommen nämlich noch ein paar Fotos, die Volker gemacht hat:

Los geht´s:

Rei

Yokomen uchi:

Yokomen uchi

Wir beobachten Fabi:

Zuschauer bei Danprüfung

Drei mal Freude:

Jules, Sonja und Martin

Geschafft - Nidan!!! :

Kanji Nidan

So, das war´s,
Sonja

Nachtrag

Juli 9, 2007

Nachdem ich von Christian darauf hingewiesen wurde, möchte ich nun an dieser Stelle noch nachtragen, dass auf dem Horn auch noch weitere Prüfungen stattgefunden haben. Agnes aus Hamburg und Gaby aus Jagstheim haben ihre Prüfung zum 1. Dan bestanden und ein Jugenddan wurde durch die mündliche Prüfung in einen 1. Dan umgewandelt. Natürlich gilt meine Gratulation auch diesen drei :-)

Dann hier noch schnell ein paar Fotos, die ich endlich aufhellen konnte, aber nicht mehr in die Fotogalerie auf unserer Website gepasst haben. Außerdem folgen demnächst noch ein paar schöne Fotos, die Volker uns zugemailt hat.

Jules bei der 2. Kata:

Jules bei der 2. Kata

Ude kime nage:

Ude kime nage

Und nochmal:

Ude kime nage in hanmi handachi

Die Prüflinge und ihre Uke:

Prüflinge und Uke von hinten

Fabi und ich in der Pause:

Fabi und ich beim Warten auf das Ergebnis

Düe Übergabe der Urkunde:

Uebergabe der Urkunde an Jules

Sonja

Gestern war es endlich so weit - mit Leoni, Bela und Paul im Gepäck fuhren Jules und ich zur Danprüfung auf dem Herzogenhorn. Wir waren alle weniger aufgeregt als bei der Shodan-Prüfung, aber eine Spur von Adrenalin lag trotzdem in der Luft. Jules und ich hatten beide mit unseren Knien zu tun und bis nach der Überprüfung war nicht klar, ob Volker spontan für mich bei der 2. Kata als Uke würde einspringen müssen. Aber immer der Reihe nach:

Die Überprüfung war ziemlich kurz, eigentlich hätte Jules glaube ich noch ein paar mehr Kokyu nage zeigen wollen :-) Alles lief bestens, wir haben sogar ein oder zwei harte Fallschul-Würfe gegen Tenchi nage einfließen lassen können, was Jules sich vorgenommen hatte. Obwohl sie recht kurz war, hat schon die Überprüfung ziemlich viel Spaß gemacht.

Als sie dann erst mal warm waren, haben meine Knie sich dann auch nicht mehr so sehr beschwert und so konnten wir dann auch die 2. Kata zusammen machen. Auch die lief gut.

2. Kata

Als nächstes kam Hanmi handachi. Dieser Teil war so kurz, dass Jules hinterher zu mir sagte: “Entweder ich bin durchgefallen oder es war sehr gut…” Unsere Knie haben sich allerdings darüber gefreut und waren so für den Teil mit den Jo waza noch ganz gut zu gebrauchen :-)

Letzterer war glaube ich zusammen mit dem Randori am Schluss mein Lieblingsteil der Prüfung. Da Martin ja oft Stab im Training macht, hatte Jules zum Glück ein ausführliches Repertoire an Techniken in petto, denn die brauchte er auch. Wir gingen davon aus, dass die Prüfer ansagen, wann wir wechseln bzw zum Ende kommen sollen (die Prüfer wiederum dachten, wir machen das von alleine) und deshalb haben wir immer weiter gemacht, bis Jules nach etwa 13 Techniken (6 sind gefordert) irgendwann mal mit Fragezeichen auf dem Gesicht zum Prüfertisch schaute und alle anfingen zu lachen.

Jo waza

Ich fand, dass wir eine sehr intensive, konzentrierte Stimmung bei den Stabtechniken geschaffen haben, das Tempo fühlte sich für mich sehr gut an und trotz Konsequenz und auch mal harter Fallschule waren immer Fluss und Kontakt vorhanden.

Als letztes kam dann das Randori (bei dem es wegen sprachlicher Missverständnisse fast zu rückwärtigen Angriffen gekommen wäre ;-) ) und auch wenn ein Randori wirklich sehr schwer zu beurteilen ist wenn man selbst “drin steckt”, hatte ich den Eindruck, dass es wirklich sehr gut lief. Jules hat viele Techniken gezeigt, konsequent die geforderte “harte Form” gezeigt und war sehr präsent.

Alles in allem möchte ich Jules ein großes Kompliment für diese Prüfung machen! Besonders wenn ich überlege, dass er sich aufgrund seiner Knieprobleme vielleicht weniger intensiv auf die Prüfung vorbereiten konnte, als er das vielleicht gerne getan hätte. Es ist schön, dass auch er selbst hinterher recht zufrieden wirkte - das finde ich mit das Wichtigste.

Martin durfte sich dann auch noch für einen weiteren seiner Schüler freuen - und beim eigenen Sohn ist die Freude sicher besonders groß. Fabi hat gestern nämlich seine Prüfung zum Jugend-Dan abgelegt und auch die konnte sich wirklich sehen lassen! Besondern viel Spaß gemacht hat es mir, als er Olli gegen yokomen uchi auf die Matte gebatscht hat :-)
Gut gemacht Fabi, du kannst stolz auf dich sein!

Fabi bei tenchi nage mit Olli

Ich freue mich sehr für die beiden Prüflinge und bin froh, dass ich bei den Prüfungen - teilweise ja sogar aktiv - dabei sein konnte. Danprüfungen sind immer irgendwie etwas besonderes. Der Prüfling darf sich präsentieren, zeigen was er kann und wer er auf der Matte ist. Denn ab dem zweiten Dan wird das ganze ja auch etwas freier und man darf in gewissem Maß selbst bestimmen, was man zeigen will, also was einem wichtig ist und welche Art Aikido man macht und das ist unter Umständen sehr spannend.

Noch dazu waren gestern sehr viele, nette Leute auf dem Horn und die Stimmung war sehr herzlich. Es waren sogar einige “alte” Freunde aus Hamburg da und es war sehr schön, sie alle mal wieder zu treffen. Ein großer Unterschied zwischen einer Budo-Art wie Aikido und einer “normalen” Sportart besteht für mich darin, dass man sich gegenseitig auf dem Do begleitet. Man sieht, wie andere ihre Schritte auf dem Weg gehen und kann ein Stück weit daran Anteil nehmen und sich gegenseitig unterstützen. Auch wenn man vielleicht weit voneinander entfernt wohnt. Obwohl jeder seinen eigenen, persönlichen Weg geht, sind unsere Weg doch ähnlich - und das verbindet.
Heute Abend nach dem Training ist Feiern agesagt! :-)

Sonja

Prüfung vor Gästen

Juni 2, 2007

Gestern hatten wir wie angekündigt ein paar Gäste aus Heidenheim, Böblingen und Kirchheim im Training. Es freut mich, dass allen das Training so gut gefallen hat (besonders da die Anfahrt teilweise ja fast so lang wie das Training selbst war), ich selbst fand es gestern auch sehr schön, sogar noch ein bisschen schöner als sonst, denn wir hatten mal wieder eine Prüfung :-) und die lief wirklich super.

Peter hat vor versammelter Mannschaft gezeigt, wie gut er fallen kann (vorwärts, rückwärts und hart!) und auch Ikkyo, Shiho nage und Kokyo ho konnten sich mehr als sehen lassen! :-)  Dementsprechend gab es dann auch jede Menge positives Feedback von den Zuschauern. Ich finde man hat gemerkt, dass sich der Kniebis-Lehrgang für Tüten-Peter gelohnt hat ;-)

Viel Spaß mit deinem Gelbgurt, Peter, und weiter so!

Yoroshiku onegai shimasu,
Sonja

Orange im Doppelpack

Mai 7, 2007

Seit Freitag haben wir zwei neue Orangegurte in unserem Dojo: Leoni und Susanne durften im Training das bestätigen, was wir die letzten Wochen schon beobachtet hatten - dass sie nämlich unheimliche Fortschritte gemacht haben :-) Herzlichen Glückwunsch an euch beide, weiterhin Happy Training und viel Spaß als 4. Kyu!!! :-)

Liebe Grüße an euch 2,

Sonja

Am Samstag durfte ich als einer von zwei Uke bei Olli´s Prüfung zum 1. Dan mitmachen. Ich hatte noch Zweifel, ob ich nach gerade überstandener Magen-Darm-Grippe und mit wiedergekehrten Rückenschmerzen mitmachen könnte, aber es hat dann doch geklappt - obwohl ich schon ein bisschen kurzatmig war und sehr froh, dass Olli die Überprüfung zusammen mit Fabi gemacht hat (20 Minuten lang!!!).

Obwohl ich ja nicht selbst geprüft wurde und ich die Situation zudem schon von meiner eigenen und von Jules´ Prüfung kannte, war ich trotzdem ein kleines bißchen aufgeregt - für Olli und für mich selbst auch. Aber um es gleich vorweg zu nehmen: Es lief alles gut und Olli darf am Dienstag zum ersten Mal seinen schwarzen Hakama anziehen :-) Herzlichen Glückwunsch, Olli!

Als erstes wartete auch gleich eine Überraschung auf mich: Volker Kenner aus Kirchheim stand gerade auf der Matte und zeigte seine Überprüfung zum 2. Dan als wir ankamen. Es hat mich gefreut, dass ich so ohne es vorher zu wissen bei Volker´s Prüfung dabei war und ihm gleich gratulieren konnte. An dieser Stelle auch nochmal Herzlichen Glückwunsch an dich, Volker!!!

Es ist schön das Lachen (und die Erleichterung) auf den Gesichtern derjenigen zu sehen, die nun diese erste wirklich große Prüfung erfolgreich hinter sich gelassen haben. Zwei der Prüflinge fielen allerdings auch durch und das ist immer traurig. Zum Glück ist mir diese Erfahrung bisher erspart geblieben und ich kann mir nur ausmalen, wie sich diese zwei gefühlt haben müssen. Es hat mich einmal mehr daran erinnert, wie wichtig es ist, für den Spaßfaktor und für den Weg zu trainieren anstatt für die nächste Prüfung. Nur wenn man der Gurtfarbe nicht allzu große Bedeutung zukommen lässt, kann man glaube ich ohne größeren emotionalen Schaden zu erleiden bei solch einer Prüfung durchfallen. Der Gürtel ändert nichts daran, wo wir uns gerade auf unserem ganz persönlichen Weg befinden. Er ist nur eine Art Anhaltspunkt, der noch dazu nicht allgemeingültig ist. Mein Ikkyo ist was er ist - egal ob ich nun einen braunen oder einen schwarzen Gürtel trage, während ich ihn übe. In einem Gedicht von Erich Fried (glaube ich) steht: Es ist was es ist, sagt die Liebe. Ja, so ähnlich ist das bei Aikido glaube ich auch.

Natürlich ist es immer eine Streicheleinheit für das Ego, wenn man von außen Anerkennung bekommt und der eigene Fortschritt auch nach außen durch einen dunkleren Gürtel sichtbar ist. Das wird niemand der auch nur halbwegs ehrlich zu sich selbst ist, leugnen können. Jeder strebt wohl mehr oder weniger auch nach dieser Anerkennung, das ist denke ich nur menschlich. Ich selbst muss mich auch immer wieder mit diesem Thema und meinen damit verbundenen Schwächen auseinandersetzen und habe da noch viel zu üben. Aber auch in dieser Hinsicht befinden wir uns auf einem Weg. Es ist was es ist, sagt O-Sensei.

Sonja

Zuerst möchte auch ich Ben nochmal auf diesem Weg zum neuen Gurt gratulieren. Ich habe dir ja schon gesagt, wie beeindruckt ich von deinem Ukemi für Martin auf dem Lehrgang war! Und jetzt bist du nicht mehr grün hinter den Ohren, sondern um den Bauch ;-)
Für mich war das letzte Wochenende mal wieder eine wirklich tolle Erfahrung. Ich fand den Einstieg am Samstag ehrlich gesagt auch etwas schwierig. Zum einen weil ich wie Susanne gefremdelt habe, und zum anderen weil es eine Weile gedauert hat, bis mich der Aikido-Sog gepackt hat und ich wirklich konzentriert trainieren konnte. Dann war es super, und ich bin froh, dass ich dabei sein konnte!
Gestern hatte ich dann allerdings ziemlichen Muskelkater und echte Bedenken, was das Training am Abend anging. Und ausgerechnet an diesem Abend haben wir mit der harten Fallschule angefangen. Und - wer hätte es gedacht? - es ging sogar! Ich finde es super, dass wir damit nicht noch ewig warten müssen, sondern ihr uns schon so früh an die Freuden des Ukemi heranführt, Sonja und Jules! Ich bin sicher, wenn man das richtig beherrscht, bekommt Aikido nochmal eine ganz neue “Spaßfaktor-Dimension” ;-)
Überhaupt wird mir immer klarer, wie wichtig Ukemi ist. Am Anfang ist man ja nur auf das “Nage-Sein” konzentriert, aber ein guter Nage braucht für ein gutes Training natürlich immer auch einen guten Uke. Ich freue mich schon auf den Ukemi-Lehrgang im Januar!
Mein Körper ist jetzt gerade ganz froh über die Pause bis Freitag, aber nach einem heißen Bad freue ich mich schon wieder auf´s nächste Training! Und natürlich auf das Feiern danach!

Leoni

Es grünt so grün

November 13, 2006

Gratulation zu deinem Grüngurt Ben.Von der Prüfung habe ich nicht viel mitgekriegt aber ich fand deine Leistung als Martins Uke richtig gut und es sah manchmal sogar so aus als hättest du auch wenig Spass :-) sehr konzentriert, sehr energetisch.
Mein Lehrgang in Waiblingen fing nicht so gut an, ich habe am Samstag ein wenig gefremdelt und wieder einmal begriffen wieviel Offenheit dazugehört auf unbekannte TeilnehmerInnen zuzugehen und miteinander zu trainieren. Mein Glück ich war in einer netten und vertrauten Clique dort und konnte mich erstmal mit vertrauten Menschen rantasten. Später hat sich das gelegt und der Spass kam zurück. Hoffentlich kann ich mir dieses Gefühl merken um später auch anderen den Einstieg zu erleichtern.
Das Sonntag Training mit Stock war genial und ich kam mir mindestens wie der vorletzte Samurai vor :-)
Frage zum nächsten Training: Wann gewöhnt sich mein Körper an Aikido? von meinem Geist will ich noch gar nicht reden.
Aiki-Ahoi

Susanne

Congratulations!

November 12, 2006

Well done Ben :0). The weekend was really fun for me. Firstly Ben did us proud. Standing in the middle with the Sensei is a really important experience, a kind of potentised learning, which one should make the most of. I thought it was great that both Ben and Leoni had this chance and they both did really well. Seeing everyone having so much fun at the lehrgang was highly motivating for me which is not so simple as motivation is not something that I normally lack. I’m really looking foward tomorrow’s training and can’t wait for our next Lehrgang together.

Ben