Fließen und fliegen lassen

Oktober 28, 2006

Was ich gestern begriffen habe: Fluss kann nur entstehen, wenn ich meine Gedanken loslasse und dem eigenen Körper vertraue. Besonders deutlich habe ich das beim Vorwärtsrollen gemerkt. Denken macht ängstlich und verspannt den Körper, dadurch wird alles hart, eckig und möglicherweise schmerzhaft, wodurch mehr Angst aufkommt, alles noch verpannter wird und noch härter und…
Man weiß ja nie warum, also woran es liegt, aber es gibt sie einfach, die guten und die schlechten Aikidotage. Gestern war ein guter, ein sehr guter. Endlich freue ich mich auch darauf, Uke zu sein und rollen zu dürfen, ohne mich jedesmal vor dem Rollen wie ein Springpferd zu fühlen, das vor dem Hindernis verweigert, bis es dann allen Mut zusammennimmt und doch noch springt – natürlich ohne Freude. Gestern hatte ich ein ganz neues Gefühl: Fließend fliegen voller Freude ;-)…
Danke für das schöne Training!!

Leoni

One Response to “Fließen und fliegen lassen”

  1. Jules Says:

    Great!! That’s a huge advancement. I remember this feeling well.For me this breakthrough meant the days of „I can’t do anthing“ were history! Whatever problems you maybe having with nage techniques you can always enjoy the „flowing feeling of flying“ as uke. Whenever I’m having a bad day on the mat I just focus on the flying and everything is good again 😉

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