Die erste Prüfung!!!

November 7, 2006

Gestern war ein tolles Training und etwas ganz Besonderes: Wir durften unsere erste Prüfung in Plattenhardt abnehmen! Leoni hat mit ihrem ikkyo Standards für weitere Prüfungen gesetzt und ihren Gelbgurt absolut verdient! Herzlichen Glückwunsch nochmal an dich und viel Spaß am Wochenende mit dem ersten farbigen Gurt!!! Die eigene Prüfung zum Gelbgurt vergisst man nie und es ist toll, dass sie bei dir so gut gelaufen ist (trotz Müdigkeit!), so hast du immer gute Erinnerungen daran.

Ich persönlich finde es super, dass die erste Prüfung in Plattenhardt von einer Frau abgelegt wurde. Immerhin haben wir mehr trainierende Frauen als Männer. Sehr ungewöhnlich. Auf die Prüfungen unserer Männer freue ich mich aber selbstverständlich auch! 🙂

Jules und ich hatten uns vorher überlegt, wie wir die Prüfungen bei uns abnehmen möchten und sind jetzt, also nach der ersten Prüfung, sehr zufrieden damit, dass wir uns dazu entschlossen haben, auch ukemi (also nicht nur eine Rückwärtsrolle sondern auch Vorwärtsrolle und ukemi gegen „richtige“ Techniken) und kokyo ho abzufragen. Es rundet die Prüfung ab und legt zusätzliche Bedeutung auf Dinge, die uns sehr wichtig sind.

A propos ukemi: Jules wies gestern auf die natürlich Körperspannung bei uke hin (als er zeigt, dass die runtergedrückte Hand ukes wenn losgelassen wieder leicht hochschnellt) und Ben brachte im Training dann das Thema der Führung bei yokomen uchi auf (die ebenfalls leichter wird wenn uke eine natürliche aber nicht übertriebene Körperspannung hat). Es ist so schwer, das Mittelding zwischen lommeligem und starrem/zu kraftvollem uke zu erklären… Gestern fiel mir ein neuer Vergleich dazu ein: Ein guter uke ist wie Mehrkornbrot. Wirklich 🙂 ! Weder zu weich, so dass das Messer das Brot zerdrückt wie manchmal bei Weißbrot, noch zu hart so dass man nur mit Kraftaufwand eine Scheibe abschneiden kann. Mehrkornbrot hat gerade genug Konsistenz um gut und gleichzeitig leicht zu Schneiden zu sein. Dann kann man auch lernen, wie die Technik des Schneidens zu optimieren ist.

Ich glaube ich werde hier mal eine Sammlung anlegen von albernen ukemi-Vergleichen. Mehrkornbrot und Servolenkung hatten wir schon, ich bin sicher mir fällt noch mehr ein… 😉

Und noch eine Nachbemerkung vom Montags-Training: Jules wies gegenüber Mike beim „Spätschoppen“ darauf hin, dass Schwaben der Nabel der Welt ist. Da fiel mir auf: gar nicht dumm, wir Deutschen! Sogar hier im Westen wissen wir also, dass der Nabel nicht weit vom Zentrum weg ist 🙂

Sonja

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